Selbstliebe

Selbstliebe: So schaffst du es, dich selbst mehr zu lieben

Content Editor & Fitness-Ökonomin
Undine ist Fitness-Ökonomin und Personal Trainer und schreibt unsere Ernährungs- und Fitness-Artikel. Zudem erstellt sie unsere kostenlosen Ernährungspläne.

Sich selbst zu lieben ist vermutlich eines der schwierigsten und gleichzeitig wichtigsten Themen. Selbstliebe ist nicht nur für dein Training und deine Ernährung wichtig. Sie ist das Fundament für ein glückliches und erfülltes Leben.

Was ist Selbstliebe?

Selbstliebe ist ein ziemlich großer Begriff, den man ganz unterschiedlich interpretieren kann. Im Großen und Ganzen bedeutet es, sich selbst anzunehmen und mit sich und seinen Entscheidungen im Reinen zu sein. Wer sich selbst liebt, der hat seinen eigenen Wert erkannt und tut deswegen für sich selbst auch nur das Beste.

Selbstliebe bedeutet nicht zwangsweise, sich so zu lieben, wie man ist. Vielmehr ist es ein Prozess. Sich selbst anzunehmen, so wie du bist, ist zwar der erste Schritt. Aber es bedeutet nicht, dass du alles an dir lieben musst und dich nicht verändern sollst. Deinen Partner liebst du ja beispielsweise auch mit all seinen Macken. Genauso ist das mit der Selbstliebe. Es bedeutet nicht, makellos zu sein oder alles an sich zu mögen. Sich selber lieben heißt, seinen eigenen Wert zu kennen und liebevoll mit sich umzugehen.

Selbstliebe und Fitness

Auch in der Fitnessbranche ist Selbstliebe ein großes Thema. Manche Menschen lieben sich selbst erst dann, wenn sie schlank sind oder viele Muskeln haben. Manchmal ist der Grund dafür jedoch nicht die Figur an sich, sondern, dass sie ihren eigenen Wert von ihrem Körperbild abhängig machen. Anders ist das, wenn sich jemand seines Werts bewusst ist und trotzdem entscheidet, ein bisschen abzuspecken. Ganz einfach, weil er sich dann wohler fühlt.

Egal welches (Fitness-)Ziel du hast – wichtig ist, dass du immer überprüfst, ob du dieses Ziel für dich verfolgst, oder weil du das Gefühl von außen bekommst, dass du das jetzt tun müsstest. Nicht selten hört man von Leuten, dass sie nach einer erfolgreichen Diät festgestellt haben, dass nicht ihr Gewicht das Problem war, sondern ihr Innenleben.

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Selbstliebe lernen

Viele Menschen tun sich ziemlich schwer damit, sich selbst mehr zu lieben. Zum einen liegt das daran, dass wir uns gern auf die Dinge fokussieren, die wir nicht so gut an uns finden und fühlen uns deswegen weniger wertvoll. Dann kann es sein, dass wir erst durch eine Veränderung das Gefühl bekommen, es wert zu sein, uns selbst zu lieben. Wahre Selbstliebe sollte aber immer bedingungslos sein.

Das heißt: Erkennst du deinen eigenen Wert, wirst du auch herausfinden, was du Gutes für dich tun kannst. Und ein erfülltes und glückliches Leben führen. Du wirst merken, dass du deine Entscheidungen unabhängig von anderen triffst. Und du 100 % hinter deinen Taten stehst. Einfach, weil du es für dich tust.

Exkurs: Selbstliebe Psychologie

Sich selbst zu lieben ist nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil: Wer sich mehr Selbstliebe wünscht, den erwartet ein langer Prozess. Denn oft ist ein Mangel an Selbstliebe tief in uns verankert. Eine Methode für mehr Selbstliebe ist, sich mit dem so genannten Inneren Kind auseinanderzusetzen. Es symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen unserer eigenen Kindheit¹.

Es kann nämlich sein, dass dein Mangel an Selbstliebe durch Prägungen aus deiner Kindheit entstanden sind. Deine Eltern haben es sicherlich immer gut mit dir gemeint. Trotzdem kann es passieren, dass sie einige Dinge getan oder gesagt haben, die tief in dein Unterbewusstsein gedrungen und dort als negative Glaubenssätze gespeichert sind. Obwohl du mittlerweile erwachsen bist und rational denken kannst, beeinflussen dich diese Glaubenssätze sehr stark in deinem Alltag.

Wenn du mehr über das Innere Kind erfahren und auf einer tieferen Ebene an dir arbeiten möchtest, empfehlen wir dir, dich an einen echten Profi zu wenden. Es gibt viele Experten auf diesem Gebiet, die dir sicherlich weiterhelfen können.

Du merkst: Selbstliebe ist nicht nur eine Entscheidung, die man trifft. So nach dem Motto: Ab heute liebe ich mich selbst! Vielmehr ist es ein Prozess. Um deine Selbstliebe zu stärken, musst du dich unter anderem mit deinen Werten, Zielen, Wünschen und Ängsten auseinandersetzen. Das Gute daran ist: Jeder kann sich selbst lieben lernen!

Wie lern ich, mich selbst zu lieben?

Du hast das Gefühl, dass du dich selbst nicht richtig lieben kannst? Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Viele Menschen schenken anderen mehr Liebe, als sich selbst. Dabei würden sie beispielsweise für ihren Partner Bäume ausreißen, wohingegen sie für sich selbst nicht einmal eine Blume pflücken. Dabei sollten wir alle für uns mindestens genauso viel tun, wie für unseren Traumpartner.

Oft reicht es leider nicht aus, sich einfach zu sagen, dass man sich ab jetzt liebt. Um die Selbstliebe auch richtig zu fühlen, hört man tief in sich hinein. Wenn du also deine Selbstliebe stärken möchtest, musst du aktiv an dir arbeiten. Ein paar alltägliche Selbstliebe Übungen können bereits helfen, dir deines Wertes bewusst zu werden. Sie unterstützen dich auch dabei, dir stückchenweise selbst mehr Selbstliebe zu schenken. Beachte dabei bitte, dass wir keine ausgebildeten Psychologen sind. Es ist immer ratsam, sich auch an einen Experten auf diesem Gebiet zu wenden.

Selbstliebe stärken: 5 Übungen

Kontrolliere deine Gedanken

Ein positives Mindset ist sehr wichtig! Deine Gedanken sind quasi der Grundstein für alles andere. Denn sie beeinflussen deine Emotionen. Das heißt, denkst du positiv über dich, wirst du dich selbst auch leichter lieben können. Liebst du dich mehr, wirst du auch besser mit dir umgehen. Gehst du besser mit dir um, wirst du andere Entscheidungen treffen.

Übung:

Überlege einmal, wie oft du nur über die Sachen nachdenkst, die du nicht so gut an dir findest. Sachen wie deine Speckröllchen, deine Faulheit oder deine Nase. Schreibe all diese Sachen auf. Danach schreibst du mindestens genauso viele Sachen auf, die du toll an dir findest, wie z. B. deinen Humor, deine Augen oder dass du besonders gut Eier kochen kannst. Lass dir dafür ruhig Zeit. Vielleicht schaust du dich auch einmal genau im Spiegel an. Im besten Fall findest du sogar mehr gute, als schlechte Sachen an dir.

Sprich dir gut zu

Wann hast du dir selbst zum letzten Mal ein Kompliment gemacht? Oder ein Lob ausgesprochen? Ganz schön lange her, oder? Dabei ist es so wichtig, dass wir mit uns selbst liebevoll kommunizieren. Ein positives Mindset hilft dir dabei, deinen Fokus auf das Gute zu lenken.

Übung:

Oft loben wir uns selbst viel zu selten. Zum Glück lässt sich das aber ganz leicht ändern. Versuche, dich am Tag mindestens einmal für irgendwas zu loben oder dir ein Kompliment zu machen. Dabei geht es nicht um große Leistungen. Du hast den Müll runtergebracht? Bravo! Du warst eine halbe Stunde spazieren? Wunderbar! Du hast ein Glas Wasser getrunken? Sehr gut!

Schreib alles auf

Die meisten von uns haben zuletzt im Kindesalter etwas in ihr Tagebuch geschrieben. Zu dieser Zeit fiel es uns noch leicht, unsere intimsten und verrücktesten Gedanken aufzuschreiben. Oft ist ein Mangel an Selbstliebe tief in uns verankert. Es fällt uns schwer zu verstehen, wieso wir so schlecht über manche Dinge denken oder so negativ fühlen. Ein Tagebuch hilft dir, deine Gedanken und Gefühle zu sortieren, und sorgt für den einen oder anderen Aha-Moment

Übung

Schreibe für einen Monat jeden Morgen oder Abend mindestens eine Seite in dein Tagebuch. Das kann digital oder manuell sein. Achte dabei nicht auf die Rechtschreibung oder Grammatik. Es ist viel wichtiger, dass du dir einfach alles frei von der Seele schreibst. Wenn du möchtest, kannst auch ein Bild malen oder verschiedene Farben benutzen.

Iss keinen Mist

Stell dir vor, du hast dir einen super schicken Sportwagen gekauft. Dein absolutes Traumauto! Wie gehst du mit diesem Auto um? Sicherlich tankst du kein billiges Speiseöl, sondern hochwertiges Benzin. Aber was würde passieren, wenn du dein Auto mit billigem Öl volltankst? Sicherlich würde dein Auto rumoren, langsamer fahren und irgendwann der Motor kaputt gehen.

Genauso ist das mit dir. Deine Ernährung ist der Treibstoff für deinen Körper. Isst du den ganzen Tag nur irgendwelche ungesunden Sachen, wirst du träge, müde und gehst irgendwann kaputt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist also sehr wichtig, wenn du dich gut und leistungsstark fühlen möchtest.

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Übung

Beobachte für ein paar Tage deine Essgewohnheiten. Snackst du viel? Isst du gern fettiges Fast Food? Wie siehts mit Alkohol aus? Wenn du merkst, dass du viel ungesundes Zeug isst, versuche, gesünder und ausgewogener zu essen. Das heißt nicht, dass du nur noch Gemüse essen sollst! Wie du deine Ernährung nachhaltig umstellen kannst, erfährst du in unserem Artikel über Essgewohnheiten.

Tanz alles raus

Sicherlich hast du schon einmal in einem Club oder auf einer Party so richtig die Hüften geschwungen. Wie hast du dich dabei gefühlt? Gut oder? Beim Tanzen setzt unser Körper Endorphine frei². Infolgedessen fühlen wir uns frei und glücklich. Ein weiterer Pluspunkt beim Tanzen ist: Du übst, alle Beklemmungen fallen zu lassen und dich verrückt und frei zu bewegen. Das macht großen Spaß und ist eine spritzige Abwechslung zum strukturierten Alltag.

Übung

Shake your booty! Wir sagen: Tanzen kann man auch zu Hause! Deswegen solltest jeden Tag eine flotte Tanzeinlage einlegen. Drehe dazu deine Lieblingsmusik voll auf. Solltest du nicht der beste Tänzer sein oder du fühlst dich irgendwie blöd dabei, schließ deine Augen beim Tanzen. Sorge auch dafür, dass dich niemand dabei beobachten kann. Fühl die Musik und bewege dich einfach so, wie du möchtest. Es geht nicht darum, eine super Tanzeinlage aufs Parkett zu legen. Schüttel einfach alle Beklemmungen und negativen Gefühle von dir ab.

Warum ist es so schwer, sich selbst zu lieben?

Vermutlich beantwortet diese Frage jeder anders. Denn die Gründe, wieso man sich selbst nicht so richtig lieben kann, sind ganz verschieden. Manche haben ein Problem mit ihrem Körper. Andere fühlen sich wie ein Versager. Und wieder andere haben generell ein Problem damit, zu lieben.

Prinzipiell sind all diese Gründe auf unsere tief in uns verankerten Glaubenssätze zurückzuführen. Wir haben negative und positive Glaubenssätze. Sie werden in unserer frühen Kindheit gebildet und durch verschiedene Ereignisse verstärkt³. Negative Glaubenssätze, wie ich bin hässlich, nicht wertvoll oder gehe anderen auf den Keks, können dazu führen, dass es uns schwerfällt, uns mehr Selbstliebe zu schenken.

Oft bearbeiten wir das Problem mit der Selbstliebe nur oberflächlich. Fühlt sich jemand z. B. zu dick, dann macht er oder sie eine Diät. Der Grund dafür, dass Menschen sich zu dick fühlen, muss aber nicht zwingend das Gewicht sein. Es kann auch ein negativer Glaubenssatz in ihnen sein. Wird dieser nicht bearbeitet, kann es sein, dass die Person zwar abnimmt, sich dann aber immer noch nicht gut genug fühlt, um mehr Selbstliebe zu erhalten.

Wie wichtig ist Selbstliebe?

Sich selbst zu lieben ist vermutlich das Wichtigste, denn unsere Emotionen beeinflussen unsere Lebensqualität. Lieben wir uns selbst, werden wir andere Gedanken und Gefühle haben. Aufgrund dessen werden wir andere Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen werden wiederum unser ganzes Leben beeinflussen. Du merkst also: Selbstliebe ist quasi das Fundament für unser Leben. Sie beeinflusst, wie gut wir mit uns und anderen Menschen umgehen. Selbstliebe hilft uns, selbstbewusste Entscheidungen zu treffen und unser Leben in die richtige Richtung lenken.

Unser Fazit

  • Selbstliebe ist ein sehr wichtiges, aber auch umfangreiches Thema. Es bedeutet, sich seines eigenen Wertes bewusst zu sein, liebevoll mit sich umzugehen und immer das Beste für sich selbst zu wollen.
  • Selbstliebe bedeutet nicht, dass man alles an sich lieben muss. Vielmehr bedeutet es, sich selbst wahrzunehmen, anzunehmen und dann selbstbewusst Entscheidungen für sein eigenes Wohl zu treffen.
  • Selbstliebe lernen, ist nichts, was von heute auf morgen passiert. Es ist ein tiefgreifender Prozess mit vielen psychologischen Aspekten. Dich mehr mit dir selbst, deinen Gefühlen und Gedanken zu beschäftigen kann dir dabei helfen. Wir empfehlen dir aber auch, dich an einen Experten auf diesem Gebiet zu wenden.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Treibstoff für deinen Körper. Ein positives Mindset und Selbstliebe ist der Treibstoff für deinen Geist. Beides beeinflusst dein komplettes Leben.

 

Artikel-Quellen
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